Guyabano - eine Frucht mit vielen verschiedenen Namen

Die Guyabano-Frucht, in Deutschland auch Stachelannone genannt, wächst in den Tropen schon seit Jahrhunderten und wird dort von Einheimischen genutzt, die ihr heilende Wirkung in mehreren Bereichen zusprechen.  Vor allen Dingen in Asien ist die Frucht mit dem weißen Fruchtfleisch als natürliches Medikament bekannt. In Deutschland wird sie manchmal auch Guabano genannt, in Asien manchmal auch Graviola. Gemeint ist es immer dasselbe.

Doch was kann die Frucht der Stachelannone? In Asien sagt man ihr nach, dass sie zielgerichtet bösartige Zellen töten kann, ohne gesunde zu schädigen. Die Menschen glauben dort, dass sie das Wachstum von bösartigen Zellen oder gar Tumoren verlangsamen kann und vergleichen die Wirkung mit Adriamycin, was in der Chemotherapie eingesetzt wird.

Vorab: Bisher gibt es noch keine wissenschaftlichen Studien über die Wirkung von Graviola gegen Krebs. Es ist also medizinisch nicht einwandfrei bewiesen, dass es hilft, aber in Asien wird es dafür eingesetzt und, was entscheidender ist: Es gibt Versuche im Reagenzglas und auch an Tieren (also „in vitro“ und „in vivo“), wo man gesehen hat, dass Graviola-Substanzen in Versuchen etwas gegen Krebszellen ausrichten konnte. Man kann es noch nicht genau zuordnen, aber man vermutet, dass es Pflanzenstoffe der Gruppe der Acetogenine sind, die dafür verantwortlich zeichnen. Deswegen werden sowohl die Früchte des Guanabana Baums wie auch die Blätter immer wieder von Krebspatienten genommen. Niemand kann dafür eine Heilzusage geben, aber viele sprechen der Guanabana Frucht eine heilende Wirkung zu.


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen